Cello-Recital in der Matthäuskirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 27. September, findet um 17 Uhr ein Cello-Konzert von Christoph Steiner-Heinlein statt unter dem Titel „Zeichen – Spiele – Botschaften“. Der alltägliche Sprachgebrauch gibt uns Aufschluss: Die Vokabel „Spiel“ eröffnet einen weit größeren begrifflichen Horizont, als wir ihn im bloßen neugierigen und unbeschwerten Sandkastenspiel der Kleinkinder erblicken. Auf diesem Spielfeld zwischen Absicht und Experiment bewegen sich die in dem Konzertprogramm kombinierten Werke.

Während Ernest Blochs Suite No. 1 eine tiefgründige, teils jedoch auch hoch virtuose Tonsprache zeigt, präsentiert die Tonart D-Dur in Bachs sechster Cellosuite beinahe uneingeschränkte Spielfreude und Ausgelassenheit. Kabalewskis Etüden sowie die Kompositionen aus György Kurtágs Sammlung „Zeichen, Spiele und Botschaften“ hingegen experimentieren hingebungsvoll mit dem klanglichen Spielfeld des Cellos.

Christoph Steiner-Heinlein erhielt seine musikalische Ausbildung bei Annemarie Dengler-Speermann an der Hochschule für Musik Würzburg. Weitere Impulse gaben Meisterkurse bei Cellisten wie Bernard Greenhouse oder Pieter Wispelwey. In seinen Konzerten widmet er sich vorwiegend selten gespielter Literatur für Violoncello solo und bringt diese dem Publikum nicht nur musikalisch näher, sondern erläutert diese auch unterhaltsam.

Das Konzert findet unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen statt. Bitte tragen Sie beim Eintreten einen Mund-Nasen-Schutz und geben Sie Ihre Kontaktdaten an. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.