Der kirchliche Friedhof

Der kirchliche Friedhof rund um die Matthäuskirche ist bisher sehr traditionell geprägt, da er seit Jahrhunderten als Bestattungsort genutzt wird. So sind zahlreiche Gräber schon seit Jahrzehnten im Besitz Uttenreuther Familien.

Erdgräber:

Für Sargbestattungen stehen Einzel-und Doppelgräber zur Verfügung, die mit einer Grabeinfassung und einem Grabstein ausgestattet werden müssen. Diese Grabart erfordert Pflegemaßnahmen, die aber beispielsweise durch das Pflanzen von Bodendeckern reduziert werden können. Außerdem bieten Betriebe in der Umgebung Unterstützung bei der Grabpflege an.

Diese traditionellen Gräber werden alle als Wahlgräber vergeben, d.h. unter den zur Verfügung stehenden Grabstätten kann frei ausgewählt werden und sie können beliebig oft verlängert werden.

Urnenerdgräber:

Neben Särgen dürfen auch Urnen in Erdgräbern bestattet werden.

Zusätzlich verfügt der Friedhof über zwei Arten von reinen Urnenerdgräbern:

1. Eine klassische Variante, für die eine Grabeinfassung und ein Grabstein nötig sind.

2. Zudem eine neue Form, bei der die Grabeinfassung schon vorhanden ist und nur noch eine liegende Namenstafel angebracht werden muss. Jedes Viertel wird für die Bestattung zweier biologisch abbaubarer Urnen vergeben (siehe Foto).

 

Urnengemeinschaftsgrabanlage:

Im Herbst 2018 wurde eine pflegefreie Urnengemeinschaftsgrabanlage angelegt, die als Staudenbeet bepflanzt und von der Kirchengemeinde gepflegt wird (siehe Foto). Pro Segment kann eine biologisch abbaubare Urne bestattet werden. Jedes Segment erhält eine Namensplatte. Der Platz wird nur im Todesfall zugeteilt und nach Ablauf der Ruhefrist wieder neu vergeben. Auch das Ablegen von Grabschmuck ist hier nicht möglich.